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Anmerkungen
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Gedanken zu heute existierenden Organisationen
Yoga Unterricht eines Lehrers/ Centers versus Organisationen
Da heute eine Vielzahl von fragwürdigen esoterischen Vereinigungungen existieren hier ein paar Überlegungen dazu sowie eine klare Warnung: Grundsätzlich neigen Organisationen immer früher oder später dazu, ein Eigenleben zu entwickeln. Das Überleben der Struktur wird - von den verantwortlichen Mitgliedern forciert - nicht selten über das Wohl der Mitglieder, über die Lehre, ja sogar über die Wahrheit selbst - gestellt.
Nicht selten werden haarsträubende Theorien von Geistwesen, Gurus, kosmischen Meistern als Rechtfertigung / Gründungsgrund der Organisation angeführt; Die Gruppe ist nach Aussen immer isoliert / eine geschlossene Gruppe, dadurch wird der blinde Glaube an diese Lehren noch forciert.
Die dort herrschende Gruppendynamik bewirkt beim Individuum rasch eine Annahme dieser Vorstellungen und eine dementsprechende Ausrichtung seines/ ihres Lebens. Damit sind nicht selten schwere Probleme mit Familie oder Lebenspartner verbunden und die jeweilige Person manövriert sich Schritt für Schritt ins Abseits anstatt Erleuchtung zu erlangen oder Chakren / Kundalini zu erwecken.
In westlichen Organisationen/ Mysterienschulen werden komplizierte und undurchschaubare Symbolmodelle eingeführt, welche angeblich ein jahrzehntelanges Studium erfordern. Dies verwirrt und hält die zahlenden Mitglieder lange Zeit bei der Gruppe.
Weiters gibt es immer entweder ein Gradsystem oder Einweihungs- Stufen, welche nicht ohne weiteres erlangt werden können. Dadurch festigt sich die Autorität der oftmals fragwürdigen Leiter dieser Gruppen. Oft wird viel zu spät erkannt, dass eine sog. Paragroup oder ein innerer Kreis nach ihrem Dünken über den Fortschritt oder die Position der restlichen Mitglieder entscheidet und sich an den Mitgliedsbeiträgen bereichert.
Die Mitglieder werden oftmals dazu angeregt, gratis für die Gruppe zu arbeiten mit dem Argument, "Karma Yoga" zu betreiben oder sich spirituell zu entwickeln.
Im Gegensatz dazu sind die Yogalehren authentischer Yogaschulen wissenschaftlich belegt und über die Jahrhunderte hindurch bewährt. Meiner persönlichen Meinung nach ist es kaum positiv, sich einer geschlossenen Gruppe anzuschliessen welche östliche oder westliche esoterisch/ mystische Lehren anbietet.
Ein persönlicher Lehrer welcher internationale Ausbildungsstandards erfüllt und über jahrelange Unterrichtspraxis verfügt, oder ein offenes und durch die Jahre bewährtes Institut hingegen sind in der Regel die geeignete Möglichkeit, sich mit den Methoden zB. des Yoga vertraut zu machen.
Tipps:
- Machen sie ihre persönliche Entwicklung niemals von anderen Personen, einseitigen Lehren, Ideologien oder Organisationen abhängig. - Erkundigen sie sich im Falle einer Organisation ob es sich um einen gemeinnützigen Verein, einen auf Gewinn ausgerichteteten Verein oder eine Religionsgemeinschaft handelt. - Hinterfragen sie ob ihnen zu Beginn einer Mitgliedschaft die Ziele der Organisation klargelegt werden. Viele Organisationen locken mit Wissen bzw. Fähigkeiten, welches angeblich erst in höheren Graden vermittelt wird und dem man sich "würdig" erweisen soll. - Halten sie sich von jeder Art von geschlossenen Gesellschaft fern. - Beginnen sie nicht unüberlegt, sich auf sog. Grad/ Einweihungssysteme einzulassen; Ein Ausstieg aus solchen Systemen ist in der Regel nach einigen Jahren kaum mehr ohne seelisch/ emotionale Probleme möglich. - Beschäftigen sie sich mit verschiedenen Glaubensrichtungen, Wissenschaften und Theorien. Einseitige Lehrmodelle, egal ob aus dem Yoga, den Rosenkreuzern, Antroposophen, Theosophen oder wem auch immer stammend, helfen kaum, einen offenen Geist, echte Spiritualität und eine starke Persönlichkeit zu entwickeln.
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